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Menschrechtskommissar bestätigt Kritik an der österreichischen Behindertenpolitik

Selbstbestimmt Leben Österreich stellt Übersetzung des Menschenrechtsberichts zur Verfügung.

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Menschenrechtskommissar Nils Muiznieks hat einen Bericht über die Situation der Menschenrechte in Österreich geschrieben. Darin empflieht er mehrere Massnahmen, um die Rechte von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

SLIÖ veröffentlicht hier die Übersetzung der relevanten Passagen.

Aus Anlass des Internationalen Tages der behinderten Menschen am 3. Dezember veröffentlicht Selbstbestimmt Leben Österreich (SLIÖ) einen Abschnitt des Berichts von Menschenrechtskommissar Nils Muiznieks. Dieser war im Juni 2012 in Österreich zu Besuch, sein Bericht zur Situation der Menschenrechte in Österreich erschien im September 2012. Der Bericht enthält ein detailliertes Kapitel zur Situation von Menschen mit Behinderungen, das SLIÖ nun auf Deutsch zur Verfügung stellt.

Im seinem Bericht beschreibt der Menschrechtskommissar zuerst seine Wahrnehmung der Situation, um anschließend mehrere Empfehlungen an die Bundesregierung zu richten. "Der Menschenrechtskommissar äußert genau jene Kritikpunkte an der österreichischen Behindertenpolitik, die wir seit Jahren gebetsmühlenartig wiederholen", sagt Bernadette Feuerstein, Vorsitzende von SLIÖ, "dazu zählen vor allem mangelnde bauliche Barrierefreiheit in Kombination mit einem zahnlosen Behindertengleichstellungsgesetz, halbherzige Umsetzung inklusiver Bildung und unzureichende Angebote an Persönlicher Assistenz. Wir fühlen uns durch diesen Bericht total bestätigt."

Auszug des Berichts des Menschenrechtskommissars,
Deutschsprachige Fassung:
Zur Menschenrechtssituation von behinderten Menschen in Österreich (pdf, 143kb)

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